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5. Tagesbericht Mi, 01.07.2009

Start: 07:45 Uhr
Tageskilometer: 163 km
Fahrzeit: 07:48 Std
Durchschnittsgeschwindigkeit: 21,4 km/h
Kalorienverbrauch: 3920 kcal
Durchschnittspuls: 119
Pulsschläge: 55692

Bad Gandersheim — Wietzendorf
Martins Tagebuch

Eigentlich wollte ich heute noch bis Bispingen fahren, aber am Ortseingang von Wietzendorf strahlte mich ein schöner Landgasthof an. Vollbremsung, angehalten und es war gut so. Zimmer und Essen sind OK und gerade sitze ich beim dritten Erdinger Weißbier Alkoholfrei. Erdinger Weißbräu ist zwar diesmal nicht als Spender dabei, aber ich trinke es nach dem Sport trotzdem am liebsten — da sind alle notwendigen Stoffe zur Regeneration enthalten.

Aber zunächst der Reihe nach: Der Tag begann um 07:45 Uhr in Bad Gandersheim mit dem Frühstück im Hotel Garni Gerichtsklause. Das Frühstück hatte nicht einmal Knastformat: Von Wurst über Marmelade und Käse war alles in kleine Dosen abgepackt und am "Buffet", das den Charme eines Hochregallagers ausstrahlte, aufgestapelt. Kein Hort der Gemütlichkeit, also schnell weg.

Irgendwie erscheint mir der Vormittag auf dem Rad immer am schwersten, während es am Abend immer gut läuft, so dass ich kaum vom Rad will. Vorbei an Hildesheim, für Fernradler ist die Stadt eine Katastrophe, fuhr ich östlich an Hannover vorbei, denn Städte kosten nur Zeit und die ländlichen Regionen sind einfach schöner.
Um 15:00 Uhr war ich dann in Celle-Wietzenbruch. Bei Familie Mehls war auf dem wunderschönen Pferdehof ein längerer "Boxenstopp" geplant. Kaffee und Kuchen waren gerichtet, die Presse eingeladen und Spenden wurden für das Friedensdorf gesammelt. Um 18:00 Uhr ging's dann, begleitet von sechs Triathleten, auf den letzten Tagesabschnitt. Herzlichen Dank an alle die sich in Celle für die Aktion und das Friedensdorf engagiert haben.

Fast hätte ich das Wetter vergessen: Es war schwül und der heftige Regen in Form eines Gewitters blieb nicht aus. Zum Schluss herrschten dann angenehme Temperaturen. Wie sagt der Kölner: Et kütt wie et kütt! Morgen geht's dann weiter nach Lübeck. Dort wird mich die Familie Ewert erwarten — ich freue mich darauf.

Aber jetzt noch schnell einen "Kessel Buntes" gewaschen — saubere Sportkleidung ist kein Luxus!

Eine gute Zeit wünscht

Ihr/Eurer
Martin Krick

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